Verfahren

Vom Apfel zum Saft - mobil unterwegs!

Sie bringen Ihre Äpfel und alles andere erledigen wir. So erhalten Sie einen herrlichen, schmackhaften und gesunden Saft aus Ihren Äpfeln, den Sie nicht mehr missen möchten. Achten Sie jedoch bitte darauf, keine verfaulten Äpfel zu bringen, da dann Ihr Saft nicht gut schmeckt und schneller schlecht werden kann.

W i e ?

Und so funktioniert es: Zuerst wird Ihr Obst in unserer Obstwaschanlage gereinigt, bevor es in einer Obstmühle zu Obstmaische zerkleinert wird. Dann wird Ihr Saft in einer Bandpresse aus der Maische gepresst und im Pasteur auf knapp 80° C schonend erhitzt (pasteurisiert), wodurch Ihr Saft ungeöffnet, trocken und kühl gelagert mindestens 1 Jahr haltbar bleibt. 
Aus 10kg Obst erhalten Sie je nach Reifegrad und Sorte Ihres Obstes 5 bis 7 Liter naturtrüben, natürlichen Saft. Abgefüllt wird in die praktischen 3, 5 oder 10 Liter Container mit Zapfhahn (Bag-in-Box). Einmal angebrochen, bleibt Ihr Saft noch mindestens einen Monat, auch ungekühlt, haltbar.


Unsere Abfüllanlage bei der Befüllung

W o  und  W a n n ?

Wir pressen Ihr Obst während der Saison zwei bis dreimal pro Woche auf dem werthland Hof in 33824 Werther, Rotenhagenerstr. 32 am Teutoburger Wald. Sie finden uns auch auf mobilen Apfelpresstagen auf verschiedenen Veranstaltungen und Aktionstagen. 

Alle Termine und Lokalitäten können Sie unserem Terminkalender ("Termine") entnehmen. 

Vereinbaren Sie bitte auf jeden Fall einen Termin mit uns, damit Sie nicht so lange warten müssen. Die Mindestverarbeitungsmenge auf Veranstaltungen und auf unserem Hof beträgt 50 kg Äpfel.

Apfelblüte in Ostwestfalen
Wir kommen auch gerne mit unserer mobilen Saftpresse zu Ihnen und verarbeiten Ihr Obst vor Ort. Allerdings ist die Voraussetzung, dass Sie mindestens 4.000 kg Streuobst (Äpfel, Birnen, Quitten) zu verarbeiten haben. Außerdem benötigen wir einen Trinkwasseranschluss, einen Starkstromanschluss (380V/32A), die Möglichkeit für den Wasserablauf und genügend Platz um mit einem 7,5t LKW rangieren zu können. In der Regel lassen wir den Trester, die Trockensubstanz des Apfels, nach dem Pressen bei Ihnen und Sie können den Trester als natürlichen Dünger oder Tierfutter verwenden. Auf Anfrage können auch wir den Trester gegen Aufpreis entsorgen.

Sie können sich auch gerne mit Nachbarn und Freunden zusammen schließen, um die Mindestmenge von 4.000 kg zu erreichen.


Und nun noch ein paar Tipps:
  • ein handelsüblicher Mörtel- oder Speiskübel (90 Liter) faßt etwa 50 kg Äpfel. Also entspricht ein Volumen von knapp 2 Liter einem Kilogramm Äpfel. 
  • die Saft Container nach Anbruch am besten etwas schräg stellen, so dass der Zapfhahn stets im Saft steht und so der Saft nicht mit Sauerstoff in Berührung kommt, was zu einer Verminderung der Haltbarkeit führt.
  • Wenn Sie Birnen haben, sollten Sie diese mit den Äpfeln vermengen. Optimal, aus herstellungstechnischen Gründen, ist ein Birnenanteil von maximal 30%.
  • Je weicher das Obst, desto höher ist auch der Trüb- und Feststoffanteil, den wir trotz spezieller Kerzenfilter nur bedingt beeinflussen können.
  • Wir können leider kein Gemüse zu Saft pressen, da Gemüsesäfte in der Regel sterilisiert werden sollten, was unser Pasteur nicht leisten kann.